Die Kirche in Burgalben

1197 wurde zum ersten Mal die Kirche in Burgalben namens Kirche des Heiligen Adolphus in Verbindung mit dem Kloster Wadgassen erwähnt. Diese katholische Kirche war vermutlich aus Holz gebaut. 1412 wurde an der gleichen Stelle eine neue Kirche im romanischen Stil, ein dreiachsiger Saalbau mit Schiff, Sakristei  und Turm durch die  Grundherrn des Klosters Wadgassen errichtet. Nachdem im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts die Tochter des letzten Grafen von Zweibrücken-Bitsch und Ochsenstein den regierenden Grafen von Hanau-Lichtenberg geheiratet hatte, wurde die Bevölkerung evangelisch-lutherisch und die Kirche hieß Jakobskirche. 1572 kam der erste lutherische Pfarrer nach Burgalben. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Gotteshaus in Schutt und Asche gelegt mit Ausnahme des Turms. Auch die Pfarrei Burgalben bestand nicht mehr, da es keine Einwohner mehr gab.

Fast 100 Jahre später 1740/41 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Die 1740/41 wieder errichte Kirche ist ein barocker rechteckiger Saalbau mit Flachdecke, mit nur einem Fenster an der Westseite.  Der Kirchenbau war von Beginn an Außen verputzt, denn er besteht nicht aus gehauenen Quadern, sondern  aus unbehauenen Feldsteinen. Der noch erhaltene Turm besteht aus unverputzten gehauenen Quadern. Am 25. Juli 1741 wurde die neue Kirche feierlich eingeweiht. 1743 wurde Burgalben wieder Pfarrei.

Wertvollster Besitz sind die Vasa Sacra, zwei Messingkelche aus dem 18. Jahrhundert, sowie eine Taufgarnitur aus dem frühen 19. Jahrhundert.

 
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